Refugium

Emily

Mich selbst zu beschreiben ist ungefähr so einfach wie eine fünfstündige Mathe-Abi-Klausur zu schreiben. Denn den Großteil meiner Zeit auf dieser Welt verbringe ich leider in der Schule. Wenn ich dann doch mal ein wenig Zeit habe, verbringe ich diese am liebsten mit meinen Freunden. Meine Freunde sagen, ich wäre ein sehr direkter und ehrlicher Mensch. Doch eigentlich versuche ich nur, immer für die Menschen um mich herum da zu sein und sie in guten und schwierigen Zeiten zu unterstützen. Am Ende sind wir schließlich alle gleich, 18 Jahre jung und noch lange nicht so selbstständig wie Mama und Papa sich das wünschen würden. Auch mein Weg in die Zukunft ist eher noch in der Planungsphase, denn am liebsten würde ich meine Zeit mit dem Reisen verschwenden so lange es geht. Doch leider fällt das Geld dann doch noch nicht von den Bäumen.

Budenzauber

Wenn jemand an das Thema "Refugium" denkt, kommen ihm sofort Gedanken über einen Rückzugsort, in dem er sich alleine bewegt und somit der Masse von Menschen und den Informationen entkommt. Wir wollen euch mit unserem Projekt zeigen, dass ein Refugium aber auch das komplette Gegenteil sein kann: In einem gefüllten Raum zu sein, kaum Platz zu haben, den Schweiß anderer Partygäste zu riechen, den Alkohol in seinem Mund zu schmecken, sich aber dennoch in seine eigenen Gedanken zurückzuziehen. Seinen eigenen Rückzugsort in sich selbst zu haben, obwohl um einen herum das komplette Chaos stattfindet. Denn das ist es, was wir tagtäglich machen, ob wir uns dabei nun auf einer Party befinden oder einer unangenehmen Situation auf der Arbeit entfliehen wollen. Schlussendlich haben wir immer uns selbst und können uns dahin zurückziehen, unabhängig von dem, was um uns herum geschieht.







Paula

Ich bin schon früh ein Familienmensch gewesen und genieße auch heute meine Zeit oft mit den Menschen, die mir nahestehen. An sich bin ich ein sehr empathischer Mensch und habe viel Geduld. Wenn jemand in Schwierigkeiten steckt, kann man sich immer auf mich verlassen und ich tue, was ich kann, um zu helfen. Meine Freunde planen allerdings meistens eine halbe Stunde mehr für mich ein, denn ich bin wirklich immer spät dran. Spontaneität und Action gehören zu meinem Lebensalltag und ich bin für jeden Spaß zu haben. Manchmal brauche ich auch den totalen Adrenalinkick wie bei einem Fallschirmsprung oder doch vielleicht dem Sprung aus dem Schulfenster.

Mein größtes Ziel ist es aber, mir selber treu zu bleiben und irgendwann die ganze Welt gesehen zu haben.