Refugium



Insight

Mit Corona, Home Office und Quarantäne wurden wir alle ein Stück weit in unser Zuhause zurückgedrängt. Für den einen das totale Grauen, für den anderen der Rückzug ins Refugium. Einige werden ihren Wohnort anders kennengelernt, anders zu schätzen gelernt haben. Die Materialien, die ich für meine mikroskopischen Fotografien nutzte, entstammen der Natur, meinem Zimmer und stellen Gegenstände dar, die mich an Familie und Freunde erinnern.

Ich hab mich leiten lassen von dem Gedanken, was meine Refugien im Detail darstellen. Um vielleicht herauszufinden, was für mich ein allumfassendes Refugium kennzeichnen könnte.

Mit der Dekonstruktion einiger Fotografien möchte ich außerdem die Kehrseite dieser geborgenen und zuversichtlichen Atmosphäre spiegeln. So empfinde ich zum einen, dass ein Refugium, wie Social Media von Unrealem geprägt, unwirklich sein kann. Des Weiteren lässt sich umfassend feststellen, dass jegliche Zuflucht, egal ob ins Innere, in einen realen oder virtuellen Raum, in eine Beziehung oder in einen kreativen Prozess,

in jedem Fall endlich ist.

Liz

Ich bin Ich.

Aufgewachsen bin ich in der Natur mit vielen Tieren und großen Geschwistern um mich herum, von denen ich tatsächlich nicht nur gelernt habe, wie ich andere Menschen am besten auf die Palme bringe, sondern auch viel fürs Leben.

Mich könnte man als ehrgeizig, vielseitig interessiert, motiviert und stur bezeichnen.

17, keinen großen Plan, wie es um die Zukunft steht, fast immer schwer beschäftigt, meistens gut gelaunt und am Lachen,

that's me.