Refugium

pain dissonance

Um mein Projekt zu verwirklichen, brauchte ich natürlich erst einmal eine Idee. Um ein wenig Inspiration zu finden, habe ich mir zuerst überlegt, was „Refugium“ für mich überhaupt bedeutet. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass mein Refugium die Musik ist. Doch wie kann man Musik als ein Refugium darstellen? Dazu habe ich mich gefragt: Was macht Musik überhaupt mit mir? Sie beruhigt mich und gibt mir die Chance, meine Gedanken neu zu ordnen. So gelangte ich zu dem Fazit: Ich möchte gerne die Psyche in Form eines Gehirns darstellen und die Grenze zur Außenwelt durch ein Glas verdeutlichen. Was die Außenwelt anbelangt, so habe ich mich dafür entschieden, Pappe als Unterlage zu benutzen und unfertig aussehen zu lassen, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass diese eher schleierhaft aussieht und man eigentlich eine verzerrte Sicht auf die Dinge hat. Das Leben außerhalb des Glases soll durch einige gefaltete Häuser angedeutet werden. Der Weg zum Grund des Glases und damit des Refugiums ist eine aus Notenpapier gefaltete Treppe, welche meinen Weg zum Zustand der inneren Ruhe darstellen soll. Mein Kunstwerk möchte aufzeigen, dass ein Refugium für jeden sehr wichtig ist, man aber darauf achten sollte, nicht die Realität aus dem Auge zu verlieren.


Ian

Mein Name ist Ian Münnich. Ich besuche gerade tagtäglich die 12. Klasse des Jahngymnasiums. Meine Kunstwerke orientieren sich eher am feinen und filigranen Stil, da ich Projekte liebe, die durchgeplant sind und viele Details beinhalten. Ich bin immer offen für neue Richtungen und versuche mich ständig selbst zu verändern, denn nichts hasse ich mehr als Stillstand.